KI-Anwendungen

Der Technologie-Konzern Microsoft plant, bis Ende 2025 mehr als drei Milliarden Euro in künstliche Intelligenz und Cloud Computing in Deutschland zu investieren, hauptsächlich in Nordrhein-Westfalen und Hessen. Die größte Investition von Microsoft in Deutschland zielt darauf ab, die Rechenzentrumskapazitäten auszubauen, Weiterbildungsprogramme für KI anzubieten und die digitale Transformation voranzutreiben.
Google Ads hat die KI-basierte Plattform Gemini in die Gestaltung von Suchkampagnen integriert, wodurch eine Konversationsumgebung geschaffen wird, die es Werbetreibenden ermöglicht, effektivere Suchkampagnen mit weniger Aufwand zu erstellen. Die Betaversion der Konversationsumgebung ist jetzt für englischsprachige Werbetreibende in den USA und im Vereinigten Königreich verfügbar und wird in Kürze global ausgerollt. Die Anwendung von KI erzeugt relevante Anzeigeninhalte und -grafiken und kann zu einer Verbesserung der Anzeigenstärke und einer Erhöhung der Konversionsraten führen.
Google hat mit Lumiere ein fortschrittliches Text-zu-Video-Diffusionsmodell vorgestellt, welches eine signifikante Verbesserung gegenüber bisherigen Ansätzen darstellt. Durch eine Space-Time U-Net-Architektur werden hochqualitative, realistische Videos mit kohärenten Bewegungen erzeugt. Das Modell, trainiert mit 30 Millionen Videos, zeigt Konkurrenzfähigkeit mit echten Videos in der Videoqualität und Textübereinstimmung.
OpenAI hat den GPT-Store gestartet, der Nutzern mit ChatGPT-Plus-Konto Zugriff auf eine Vielzahl von KI-Chatbots für diverse Spezialaufgaben ermöglicht. Der Store bietet Empfehlungen, Trending-GPTs und ermöglicht es verifizierten Entwicklern, eigene GPTs zu publizieren. Die Monetarisierung der GPT-Chatbots ist in Planung, wobei im ersten Quartal zunächst nur US-Anbieter berücksichtigt werden.
Die jüngsten Innovationen von Nvidia Studio sind insbesondere Nvidia Studio-Laptops und -Desktops, die neuartige GeForce RTX 40 SUPER Series GPUs und innovative Software-Upgrades für kreative Arbeitsabläufe. Zudem stellt Nvidia die Integration von generativer KI in Kooperation mit iStock vor, welche lizenzierte Kunstwerke nutzt und kommerziell sichere generierte Assets verspricht. Weiterhin werden neue Funktionen wie RTX Video HDR und Twitch Multi-Encode vorgestellt, die Videoqualität und Livestreaming-Technologien verbessern.
Nvidia kündigte auf der CES neue GeForce RTX SUPER Desktop-GPUs und KI-Laptops für verbesserte generative KI-Leistung an. Es wurden auch neue Nvidia RTX-beschleunigte KI-Softwares und Tools sowie AI Workbench für Entwickler eingeführt. Die RTX GPUs mit ‚Tensor Cores‘ beschleunigen KI-Anwendungen und erweitern die Möglichkeiten für Gaming und Produktivität. Innovationsstärke demonstriert Nvidia mit über 500 KI-fähigen PC-Anwendungen und Spielen, die von RTX-Technologie bereits profitieren.
Nvidia hebt die KI-Leistung seiner neuen Grafikkarten für Endverbraucher hervor – mit speziellen ‚Tensor Cores‘ für Anwendungen der generativen KI. Die Chips sind traditionell auf Videospiele ausgerichtet, jedoch verbessert Nvidia die Grafikkarten in diesem Jahr dahingehend, dass KI-Modelle lokal betrieben werden können. Damit bietet sich eine Alternative zu den leistungsstarken Server-GPUs, die wegen Exportbeschränkungen nicht nach China geliefert werden können.
Das ReplaceAnything-Framework des Institut of Intelligent Computing der Alibaba Group ermöglicht es Nutzern, in Bildern auf einfache Weise Inhalte wie Gesichter oder Produkte auszutauschen. Es vereint ein Inpainting-Tool und einen KI-Objekt-Selektionsmechanismus.
Während Nvidias Einnahmen sind durch die erhöhte Nachfrage nach KI-Chips stark angestiegen. Nun ist AMD dabei, eigene KI-Chips auf den Markt zu bringen und sich damit in Konkurrenz zu Nvidia zu begeben. Trotz ambitionierter Pläne und Kooperationen mit großen Partnern wie Microsoft ist AMD im KI-Bereich noch nicht so etabliert wie Nvidia.
Das Berliner Startup N8n, welches das gleichnamige Tool zur Workflow-Automatisierung betreibt, hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 12 Millionen US-Dollar von bekannten Investoren wie Felicis Ventures erhalten. Das wachsende Interesse am Markt der No- und Low-Code-Lösungen, die wenig bis keine Programmierkenntnisse erfordern, verspricht eine positive Zukunft für das Unternehmen.
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