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Revoice: KI‑Halsband der University of Cambridge für Dysarthrie nach Schlaganfall

Ein Forschungsteam der University of Cambridge stellt mit „Revoice“ ein KI‑gestütztes, tragbares Halsband für Menschen mit Dysarthrie nach einem Schlaganfall vor. Das System ist nicht invasiv, sitzt wie ein weiches Collar um den Hals und wurde in Nature Communications beschrieben (DOI: 10.1038/s41467-025-68228-9; TRL 4–5). Ziel ist es, alltagsnahe Kommunikation zu erleichtern, ohne auf implantierte Schnittstellen angewiesen zu sein.

Das Funktionsprinzip: Hochsensible Sensoren haften außen am Hals und erfassen Mikrovibrationen der Kehlkopfmuskulatur, wenn Betroffene lautlos Lippen bewegen oder flüstern. Aus diesen Signalen werden Wortfragmente rekonstruiert. Das Gerät benötigt keine Operation, kommt ohne sichtbare Kabel aus und ist darauf ausgelegt, im Alltag unauffällig getragen zu werden.

Zwei KI‑Komponenten arbeiten parallel. Eine rekonstruiert sprachliche Einheiten aus den Muskelsignalen. Die zweite interpretiert ergänzend die Herzfrequenz als einfachen Indikator für den Gefühlszustand und bezieht Kontext wie Tageszeit oder Wetter ein. Ein leichtes Sprachmodell läuft gerätenah, um Energie zu sparen. Über ein Doppel‑Nicken können Nutzerinnen und Nutzer steuern, ob kurze Eingaben zu vollständigen Sätzen erweitert werden.

In einer Pilotstudie mit fünf Patientinnen und Patienten mit post‑stroke Dysarthrie sowie zehn gesunden Kontrollpersonen wurden kurze Sätze stumm artikuliert. Die Fehlerquote lag bei 4,2% für Einzelwörter und 2,9% für vollständige Sätze; die Zufriedenheit stieg nach Angaben des Teams um 55%. Diese Werte deuten auf eine nutzbare Genauigkeit in strukturierten Tests hin, erfordern jedoch weitere Validierung im Alltag.

Als nächste Schritte sind eine klinische Studie in Cambridge für englischsprachige Teilnehmende, Mehrsprachigkeit, eine breitere Modellierung emotionaler Zustände und eine vollständig autonome Nutzung vorgesehen. Mögliche Einsatzfelder sehen die Forschenden zudem bei Parkinson oder Motoneuronerkrankungen. Offene Punkte betreffen Robustheit in wechselnden Umgebungen, Datenschutz sensibler Biosignale und Energieeffizienz. Die Arbeiten wurden u. a. von EPSRC/UKRI unterstützt.

Lesenswert hierzu

Dieser Artikel wurde vollständig oder teilweise durch eine Künstliche Intelligenz (KI) erstellt. Obwohl wir bemüht sind, genaue und aktuelle Informationen bereitzustellen, können wir keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit des Inhalts übernehmen. Bitte überprüfen Sie alle Informationen und ziehen Sie bei Bedarf eine fachkundige Beratung hinzu.

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